Die revolutionäre Gewalt wächst organisch, dadurch dass die Partei auf ihren Stammgebieten als Beschützerin und Dienerin des Volkes ihre Arbeit tut.

Die revolutionäre Gewalt ist das Ergebnis des Volkswillens mit dem Ziel, die auf den Stammgebieten der Partei geschaffene Gegengesellschaft vor den Angriffen krimineller Elemente, extremradikaler Fraktionen und des liberal-kapitalistischen Systems zu schützen.

Zu ihrer Erhaltung muss die Partei die Partei der Massen sein. Um des Sieges willen muss die Partei den Krieg der Massen führen. Der Erfolg der Partei hängt von ihrem Vermögen ab, das Volk in großem Umfang zu mobilisieren.

Die Erfahrung zeigt, dass die Partei um ihrer Erhaltung willen ein untrennbarer Teil des täglichen Lebens der Menschen sein muss.

Man muss sehen können , welche Faktoren im Alltagsleben der Menschen und in ihrem Weltbild unveränderlich sind und welche geändert werden können - wenn das geklärt ist, kann das Leben der Menschen verbessert werden.

Der Sturz des modernen, postindustriellen, liberal-kapitalistischen Systems stützt sich keineswegs auf die ausgezeichnete Klugheit unserer Partei und ihre richtigen Lösungen, sondern auf die rasch voranschreitende Selbstzerstörung des Systems.

Die Klassenstellung der Elite hindert sie daran, die wirkliche Natur der Probleme zu sehen. In gleicher Weise hindert die Klassenstellung der Elite sie daran, nach wirklichen Erneuerungen zu streben, weil diese gerade für ihre Klassenstellung schädlich wären.

Die Zerstörung des modernen, postindustriellen, kapitalistischen Systems basiert auf der durch die Globalisierung ermöglichte, ins Extrem gesteigerte Minimierung der Produktionskosten und die Maximierung der Märkte.

Der moderne Kapitalist maximiert seine Märkte durch Maximierung seines Verkaufs in konsumfähigen Industrieländern. Deshalb nimmt er den Ländern mit billiger Arbeitskraft die Einfuhrbegrenzungen weg.

Beim Wettlauf des Kapitals, der Produktion und der Arbeitskraft ist es das unvermeidliche Schicksal der Arbeiterbevölkerung des industrialisierten Westens, bittere Einbussen und eine Rezession bis auf das Niveau des Proletariats der Entwicklungsländer zu erleiden, mit denen sie dann um die Reste der Festmahlzeit des Modernen Kapitalisten konkurrieren darf.

Wirtschaftliche Krisen schaffen revolutionäres Bewusstsein: Die unstrukturiert missliche Lage der verelendeten und unterdrückten Arbeiterklasse wird sich nach und nach in offener Gewalt entladen, und was am wichtigsten ist, finanzielle Krisen stürzen den Mittelstand aus dem Elfenbeinturm der Selbstzufriedenheit.

Die Macht der Kapitalklassen basiert auf dem Kapital. Mit dem Kapital werden die Gehälter sowohl der Soldaten und Polizisten wie auch die der Fernsehredakteure, Journalisten und Unterhaltungsmacher bezahlt. Wer das Kapital kontrolliert, kontrolliert auch die in der Gesellschaft herrschenden Werte. Die Macht des Kapitalistenstandes wirkt auf diese Weise sowohl direkt wie auch indirekt.

Der Wert des Geldes und der Aktien ist lediglich eine Konvention auf der Grundlage des Vertrauens. Die durch den Zerfall der Wirtschaft Oberhand gewinnende rasende Hysterie führt dazu, dass dieses Vertrauen verschwindet, weil der Kapitalist es nicht wert war nichts bleibt mehr, die Hegemonie der Kapitalisten ist dahin.

Charakteristisch für den Mittelstand sind der konventionelle Konservatismus, die Selbstzufriedenheit, die Bewunderung der Oberschicht und das falsche politische Bewusstsein.

Der Liberalismus ist ein Krebsgeschwür, es greift das Fundament für die Existenz des Volkes an.Der Liberalismus ist der gefährlichste ideelle Gegner der Partei und seine totale weltweite Vernichtung auf der Erde ist die wichtigste Aufgabe der Partei.

Der Mittelstand rechnet damit, dass die Schwächung der Stellung des unteren Proletariats ihm wirtschaftliche Vorteile verschafft, ohne zu verstehen, dass sich die Logik des Kapitals am Ende auch gegen den Mittelstand selbst wenden wird.

Von den Krisen des Kapitalismus geplagt rechnet der Mittelstand damit, dass er seinen Lebensstandard erhalten kann, wenn er die wirtschaftliche Lage des unteren Proletariats und der Arbeiterklasse verelenden lässt.

Die Partei bekommt Zuwachs aus einem verbitterten, sich proletarisierenden Mittelstand.

Wenn die Partei das Vertrauen des Mittelstandes gewonnen hat, kann sie den totalen Vernichtungskrieg in seiner schrecklichsten Form gegen die Gegner der Partei und die des Volkes vom Zaun brechen.

Der Durchbruch der Informationstechnologie und die Globalisierung bedeuten ein neues Erstarken der Sklaverei in den Entwicklungsländern.

Bei der Zerstörung der Grundvoraussetzungen des Lebens in den Entwicklungsländern ermöglicht die Massenflucht der verelendeten, verzweifelten Massen in den Westen das Dumping von Arbeit und Arbeitenden, eine neue Sklaverei, letztlich auch in den entwickelten Industrieländern.

In einem offenen System gleichen sich die Temperaturunterschiede aus. In der offenen Weltwirtschaft tendiert der Lebensstandard der Arbeiterklasse in den westlichen Industrieländern in Richtung auf das Niveau der Entwicklungsländer.

Mit dem Durchbruch der Informationstechnologie und der Globalisierung wird die wirtschaftliche Lage der Arbeiterklasse schwächer, weil sie ständig den Forderungen nach internationaler Konkurrenzfähigkeit nachgeben muss.

Mit dem Durchbruch der Informationstechnologie und der Globalisierung wird die Stellung derer schwächer, die nur ihre Arbeitskraft anbieten können, aber diejenigen, die entweder Kapital oder Produktionsmittel besitzen, werden immer reicher. Am Ende wird dies die Gesellschaft zerreißen.

Zum Index